Medewiwin and friends 08.08-29.8.2016

 

           Routenplanung für die SK Reisegruppe

 

 

Montag: 08.08

 

Eintreffen der Gruppe am Flughafen Calgary um 13.55 Uhr

Empfang durch die Reisebegleiter Werner und Norbert

 

Transfer zum Innenstadthotel Delta Bow Valley/Einchecken

 

209 4 Ave SE, Calgary, AB T2G 0C6, Kanada

Telefon:+1 403-266-1980

 

Nach dem Einchecken kleiner Rundgang durch Calgary – Fußgängerzone, Eau-Claire-Market, Bow River - Calgary Tower -7 Min. Fußweg

 

Abends: Begrüßungsdrink und gemeinsames Abendessen in der Old Spaghetti Factory Downtown! (15 Plätze reserviert)

 

 

Dienstag: 09.08.

Nach dem Frühstück Transfer zum Wohnmobilvermieter Fraserway

           536 Kingsview Way SE, Airdrie, AB T4A 0B3, Kanada

                               Telefon:+1 403-948-5051

                                 30 km - ca.25 Minuten

     Ausführliche  Einweisung und  Übernahme des Wohnmobils

 

 

Danach: Einkauf  bei Walmart

2881 Main Street SW    Airdrie, AB    T4B 3G5    Tel: 403-945-1295

 

Fahrt in den Banff Nationalpark /  (145 km ca. 2 Std.)

 

Übernachtung auf demTunnel Mountain Campground

Tunnel Mountain Rd  Banff, AB 

51° 11' 16.818" N, 115° 32' 24.1332" W

7 Single Sites sind reserviert

 

 

 

 

 

Mittwoch: 10.08.

 

Aufenthalt im Banff Nationalpark

- Optionen: 

individuelle Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade

 

Rafting Tour auf dem Kicking Horse oder Bow River

                          (Start:9.00 Uhr)

 

Für alle, die nicht an der Rafting Tour teilnehmen:

                    optionale Wanderung

 

 

Donnerstag: 11.08.

 

Da der Waterfowl Lakes Campground nicht reserviert werden kann,  (First come first serve: Wer zuerst kommt , erhält den Platz) sollten wir zeitig aufbrechen: Vorschlag 7.00 Uhr

 

       Weiterfahrt durch den Banff Nationalpark ca.153km

                      (2,5 Std. reine Fahrzeit)

      unterwegs Stopps am Lake Louise und Moraine Lake

 

Anschrift: Icefields Parkway Hwy-093  Lake Louise, AB

                  51° 50' 36.0888" N, 116° 37' 22.584" W

 

Freitag: 12.08.

 

Fahrt über den Icefields Parkway nach Jasper ca. 180 km/reine Fahrzeit ca. 3 Std. Es gibt aber zahlreiche Fotostopps, so dass die Fahrt erheblich länger dauern dürfte!

Übernachtung : Whistler´s Campground  /7 Single Sites sind reserviert

HWY 93 Jasper, AB   52° 51' 11.3544" N, 118° 4' 43.0428" W

 

 

Samstag: 13.08.

 

Jasper Nationalpark, Maligne Canyon, Maligne Lake, Miette Hot Springs, ....

 

 

 

 

 

Sonntag: 14.08.

 

Die Abfahrt muss früh erfolgen, (7.00 Uhr) da gegen 12 Uhr die River Safari für alle  gebucht ist!!  (212 km - ca. 3 - 4 Std.)

Mittagpause in Blue River und Bärenbeobachtung bei River Safari (für alle gebucht)

6080 Mud Lake Forest Service Rd, Blue River, BC V0E 1J0,

 

Übernachtung auf dem Clearwater Lake Campground (176 km - 2-3 Std. da 60 km Gravel Road (Schotterstraße)! (3 Single Sites+2 Double Sites gebucht)

Clearwater Valley Road Wells Gray PP

Clearwater, BC  Canada

52° 8' 28.2192" N, 120° 11' 26.1564" W

 

Montag 15. 08.

 

Aufenthalt im Wells Gray Park

Rainbow Falls Tour: Dauer: ca. 7 Stunden (gebucht)

 

Dienstag: 16.08.

 

Aufenthalt im Wells Gray Park

 

Weitere Optionen: Wanderungen

 

Mittwoch,17.08.

 

Fahrt zur Ten-ee-ah Lodge am Spout Lake ca. 255 km/ca.4-5 Std.

Lac la Hache, BC

Canada

52° 0' 27.1872" N, 121° 26' 46.6944" W

(7 Single Sites gebucht)

 

Donnerstag: 18.08.

 

Aktivitäten an der Lodge

Optionen: Reiten, Kanu/Kajak/Motorboot, Baden, Angeln, Wasserflugzeugrundflüge

 

 

 

Freitag: 19.08.

 

Aktivitäten an der Lodge/Erholung

 

 

Samstag: 20.08.

 

Fahrt in den Nairn Falls Provincial Park   331 km / ca. 5 Stunden

Hwy. 99

Pemberton, BC

50° 17' 38.4684" N, 122° 49' 28.128" W

 

Sonntag: 21.08.

 

Fahrt nach Horseshoe Bay, Fähre nach Nanaimo (Vancouver Island) 10.40 Uhr Abfahrt-eine Stunde vorher am Anleger sein!!!

(130 km - ca. 2,5 Std.)

 

Fähre ist für die ganze Gruppe gebucht!!

 

Weiterfahrt nach Campbell River 

 

Übernachtung im Elk Falls Provincial Park/Campbell River (180 km/ ca. 4 Stunden) 

           Eintreffen gegen 16.30 Uhr! (5 Single-1 Double Site gebucht)

 

Die Adresse lautet: Gold River Hwy Campbell River, BC Canada

                                  50° 02' 13.478" N, 125° 17' 44.71" W

 

 

Montag: 22.08.

 

           

Whale watching ab Campbell River

Dauer ca. 6 Stunden

Gebucht für die ganze Gruppe

 

Discovery Marine Safaris Ltd.

760 Island Highway  Campbell River   V9W 2C3
British Columbia

 

 

 

 

Dienstag: 23.08.

 

Morgens: 9.00 Uhr: Raft & Snorkel with Salmons (ca. 3 Std.)

Tour Departures:
1630 Island Highway, Campbell River, BC, Canada

 

Anfahrt: 7 km ca. 10 Min!

 

danach: Fahrt auf den Mussel Beach Campground

                                   ca. 254 km 

            etwa 5.00  Std. (Ankunft ca. 17.30 Uhr)

 Ucluelet BC Canada   (Gebucht: 7 Single Sites Waterfront

 

 

Mittwoch: 24. 08.

 

Geplant ist die Hot Springs Tour!

 

"Hot Springs Explorer" (6 1/2 bis 7 Stunden)

Destiny River Adventures

1630 North Island Highway

Campell River BC V9W 2E5

15 Minuten vorher am Tourstart sein!

 

 

Donnerstag: 25.08.

 

Aktivitäten in der Region

Optionen: Seekayak-Touren, Walbeobachtung, Wandern, Angeln

 

Freitag: 26.08.

 

 Fahrt nach Victoria        ca. 320 km /ca. 5-6 Std.

Wenn wir noch etwas von Victoria sehen wollen, so sollten wir spätestens um 7.30 Uhr abfahren!!!   Ankunft dann gegen 13.00 Uhr !!

(Gebucht 7 Single Sites Full hook up-Wasser,Strom,Abwasser)

Westbay Campground & Marina

Victoria, BC  Canada

48° 25' 33.3408" N, 123° 23' 44.808" W

 

 

 

 

Samstag:  27.08.

 

Morgens um 5.30 Uhr Abfahrt

( Fahrt zum Swartz Bay Terminal  (Fähre) 34 km/ca.1 Std

Fähre fährt um 7.00 Uhr ab/Plätze sind reserviert!! Dauer: 2 Std.

Frühstück auf der Fähre möglich!

Ankunft in Vancouver  gegen 9.00 Uhr

Fahrzeuge betanken

danach Weiterfahrt zu Fraserway  (30 km - ca. 40 Min.)

Abgabe der Fahrzeuge bis 11 Uhr!!!

 

Transfer zum Innenstadthotel: Rosedale on Robson

838 Hamilton St, Vancouver, BC V6B 6A2, Canada

 

Nachmittags Bummel an der Waterfront/ evtl. Granville Island

 

 

 

 

Sonntag: 28.08.

 

Empfehlung: Radtour durch den Stanley Park

(evtl sollte man diese Tour vorbuchen-vorher abfragen)Gondelfahrt auf den Grouse Mountain (bei schönem Wetter)

Spaziergang durch Gastown

Oder Rundfahrt: Hop-on Hop-off  Busticket

Abends gemeinsames Abendessen!

 

 

Montag: 29.09.

 

- vormittags Zeit für letzte Einkäufe

- Transfer zum Flughafen & Rückflug

 

 

 

Dienstag: 30.08.

 

- Ankunft in Frankfurt (Zubringerflug  nach Berlin)

 

 

 

 

 

                        Tagebuch Gruppenreise Sk

       Mit 7 Wohnmobilen von den Rockies zum Pazifik

 

 

Sonntag, 7.8.2016:

 

Norbert und Martina kommen pünktlich um 12.30 Uhr zu uns und holen mich zur Fahrt zum Flughafen Düsseldorf ab. Nicht nur der Kofferraum, sondern auch die Rückbank sind mit unserem Gepäck vollgepackt.

 

 

 

Wir erreichen den Airport um 13.40 Uhr und begeben uns zum Schalter von BA. Hier erfahren wir, dass dieser erst um 14.15 Uhr geöffnet wird. Also heißt es Geduld haben.

Auf die Minute genau trifft das Personal ein und da wir die vorn in der Schlange stehen, werden wir auch zuerst abgefertigt. Die 1,5 kg Übergewicht meines Koffers wird ohne Zuschlag akzeptiert. Auch die Sicherheitsschleusen können wir zügig passieren, obwohl man bei eine Dose Niveacreme moniert, die ich nicht in den Plastikbeutel gelegt hatte.

Danach bleibt noch Zeit genug, uns in einem Bistro zu stärken. Ich entscheide mich für die letzte Currywurst in den nächsten 5 Wochen.

 

 

Am Gate für unseren Flug nach London treffen immer mehr Fluggäste ein. Wir erfahren, dass dieser Flug völlig ausgebucht ist, erstaunlich und das an einem Sonntag. Unser Airbus hebt dennoch pünktlich ab und wir landen kurz vor 17 Uhr in LHR. In Düsseldorf haben wir bereits erfahren, dass es von Terminal 5 aus weitergeht, in dem wir auch angekommen sind. Das erspart uns eine Menge Zeit. Leider hat BA für den Weiterflug noch kein Gate angegeben und so warten wir ca. 10 Minuten, dann geht es zügig durch die Kontrollen und wir sehen unsere Maschine bereit stehen.

 

 

Gegen 19.00 Uhr hebt der Dreamliner Richtung Calgary ab. Eine überzeugendes Flugzeug mit Raumgefühl, mehr Beinfreiheit und sehr gutem Druckausgleich. Auch der Entertainment Bildschirm bietet Außergewöhnliches, so dass die Zeit wie im Fluge vergeht.

 

 

 

 

Um 20.30 Uhr landen wir in Calgary und werden sehr zügig durch die Einreiseprozedur geführt.

Bei Alamo erwartet uns um 21.15 Uhr ein weißer Mitsubishi Outlander, der ohne Probleme unser Gepäck aufnimmt.

 

Die Fahrt mit Norbert als Driver zum Sandman Hotel Airport gestaltet sich trotz Straßensperrungen dank unseres Navis unproblematisch, so dass wir gegen 22.00 Uhr im Hotel ankommen.

Wir beziehen jeder ein großes Doppelzimmer, essen in der Bar unseren ersten Burger

und trinken ein großes Bier – willkommen in Kanada.

 

 

Morgen geht es zur Fraserway, dann zum Einkauf und am Nachmittag holen wir die Gruppe am Flughafen ab.

 

Montag 8.8. 2016

Ich werde gegen 4.15 Uhr wach, an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Also stehe ich auf und schreibe Tagebuch, lade Bilder und Text hoch und rufe mails ab.

Gegen 7.45 Uhr gehen Norbert und ich zum Frühstück, typisch kanadisch/amerikanisch.

 

Um 9. 00 Uhr verlassen wir das Sandman Airport und lassen uns vom Navi sicher zu Fraserway führen. Dort treffen wir tatsächlich auf viele Kunden v, die ein Wohnmobil übernehmen und den Urlaub beginnen.

 

 

Wir erfahren, dass unser Gefährt gegen 14 Uhr bereit sein soll. Also können wir in Ruhe bei Walmart einkaufen. Das Supercenter liegt nur wenige Minuten entfernt und wir kaufen alles das ein, was nicht verderben kann. In knapp drei Stunden haben wir 298 Can$ ausgegeben. Morgen werden wir dann den Rest mit der Gruppe einkaufen. Abschließend kaufen wir die alkoholischen Getränke ein, die wir für die drei Wochen trinken werden. Dann geht es wieder zu Fraserway-man sagt uns, es dauere noch eine gute Stunde mit dem Wohnmobil, entscheiden wir, mit dem Auto nach Downtown zu fahren. Wir schießen einige schöne Bilder

 

und sind um 13.45 Uhr wieder bei Fraserway. Um 14.00 Uhr erhalten wir die Schlüssel zum Wohnmobil und können Koffer, Gitarre und Einkäufe verstauen.

Dann lenken wir unseren PKW, an den wir uns schon richtig gewöhnt haben Richtung Flughafen. Da das Fahrzeug vollgetankt zurückgegeben werden muss, suchen wir eine Tankstelle, die allerdings nicht in der Nähe liegt, sondern wir müssen erneut Richtung Stadt fahren. Schließlich setzt mich Norbert um 15.15 Uhr an der Ankunftshalle ab und ich sehe, dass die Maschine aus Frankfurt schon um 14.45 Uhr gelandet ist. Kaum habe ich mich mit dem Schild postiert, kommen schon die ersten Teilnehmer der Gruppe auf mich zu. Auch beide Fahrer des Shuttle Service sind bereits vor Ort und als ich die Gruppen einteile taucht auch Norbert auf. Wir erreichen das Hotel um 16 Uhr und verabreden uns um 5 Uhr zu einem Stadtspaziergang.

 

Einige wollen auf den Calgary Tower. Kaum haben wir die Zimmer verteilt bricht ein Gewitter mit einem Hagelsturm los, der sich gewaschen hat. Zum Glück hat sich das Wetter kurz vor 5 wieder beruhigt, so dass wir trockenen Fußes den Calgary Tower erreichen. Die meisten fahren hoch, ich bleibe mit dem Rest unten.

 

Um 18.40 Uhr machen wir uns auf den Weg in die Old Spaghetti Factory, wo ich einen Tisch für die Gruppe reserviert habe. Alles ist perfekt vorbereitet und nach einer kurzen Begrüßung gibt es einen Drink für alle.

Beim Essen an der großen Tafel werden viele Gespräche geführt.

 

Gegen 20.40 sind wir im Hotel, vorher verabreden wir uns um 7 Uhr zum Frühstück. Um 8.15 holt uns Fraserway zur Fahrzeugübernahme ab. Ein anstrengender Tag erwartet uns. Unser Ziel der Tunnel Mountain Campground in Banff.

 

Dienstag, 09.08.2016

 

Um 5.00 Uhr in der Früh ist es mit dem Schlaf vorbei. Ich lade noch schnell Bilder und Text auf unsere Seite und genieße noch einmal alle Annehmlichkeiten des Hotels.

Um kurz vor 7 Uhr treffen Norbert und ich im Frühstücksraum ein, einige Gruppenteilnehmer haben schon mit dem Frühstück begonnen, das dieses Mal als Kontinental Frühstück etwas spartanischer ausfällt als an den beiden Tagen vorher.

 

Die Gruppe ist schon ganz aufgeregt, da heute die Übernahme der Wohnmobile stattfinden wird. Pünktlich um 8.15 Uhr treffen die beiden Busse von Fraserway ein und bei herrlichem Wetter geht es nach Airdrie. Die Mannschaft von Fraserway hat alles perfekt vorbereitet, sogar an Kaffee und Muffins wurde gedacht.

Zuerst wird der Papierkrieg vorbereitet, dann geht es an die Einweisung. Heike Heisterkamp ihren Kollegen gelingt es mit viel Begeisterung die Teilnehmer in alle Bedienungselemente der Wohnmobile einzuführen.

 

Gegen 11.00 Uhr verlassen wir die Station und steuern das Walmart Supercenter in der Nähe an.Es ist schon ein beeindruckendes Bild , wenn die Wohnmobile nebeinanderstehen. Bei Einräumen unserer letzten Einkäufe bemerke ich, dass ich eine Jacke im Büro habe liegen lassen.

Schnell fahre ich zurück und hole sie, nach meiner Rückkehr ist die Gruppe immer noch beim Einkauf. Abschließend geht es den gegenüberliegenden Liquor Store, wo noch einmal die Kreditkarten ordentlich belastet werden.

 

 

 

Schließlich verlassen wir Airdrie gegen 15.30 Uhr Richtung Banff. Wir wählen die Autobahn, damit wir noch zeitig auf dem Tunnel Mountain Campground eintreffen. Unterwegs gibt es eine Scbhrecksekunde, als der letzte Wagen pet Funk meldet, dass die Klappe eines voraus fahrenden Fahrzeugs geöffnet ist. Wir halten alle auf dem Standstreifen, das Problem wird mit aller Vorsicht beseitigt und dann geht es wieder auf die Bahn, wobei uns der letzte Wagen die Spur frei hält.

Gegen 16.45 Uhr treffen wir am Parkeingang ein und stehen in einer Warteschlange. Da unsere Plätze reserviert und bezahlt sind, gehe ich zu einem der Parkranger und wir werden zügig abgefertigt.

Wir stehen alle im Loop K und können alle Fahrzeuge überblicken.

 

 

Als wir die Duschen und Toiletten aufsuchen müssen wir erschreckt feststellen, dass sie wegen eines Leitungsschadens geschlossen sind. Ärgerlich!

Wir lassen uns jedoch nicht die Laune verderben und verabreden uns zum Grillen bei einer Familie. Zunächst einmal müssen wir jedoch die Einkäufe verstauen und die Betten herrichten. Damt sind wir fast eine Stunde beschäftigt. Dann geht es mit zwei Dosen Bier und Fleisch zu den Nachbarn, wo schon ein Feuer brennt und eine große Tafel aufgebaut ist.

 

 

 

Wir essen und besprechen den nächsten Tag, denn da soll die große Rafting Tour auf dem Kicking Horse River in Golden stattfinden. Als wir die Adresse ins Navi eingeben sehen wir mit Erschrecken, dass wir 145 km-ca 2,5 Stunden bis dorthin fahren müssen. Mit dem Ausschlafen und einem gemütlichen Frühstück ist es also wieder nicht. Auch der Kicking Horse Pass muss noch überwunden werden.

Schnell werden Fahrgemeinschaften gebildet-einige wollen nicht mitfahren, sondern in Banff shoppen. Noch während wir am Tisch diskutieren erfahren wir, dass die Wasserleitung repariert ist und Duschen und Toiletten wieder funktionieren - eine gute Nachricht.

Gegen 22.00 Uhr fallen alle müde vom Einkaufen und von der Fahrt ins Bett.

 

Mittwoch, 10.08.2016

 

Da ich nicht für die Rafting Tour angemeldet bin, übernehme ich das Frühstück und das Spülen, Norbert begleitet die Gruppe nach Golden.

Nach getaner Arbeit fahre ich mit dem Shuttle Bus nach Banff, wo wir zuletzt 2012 mit einer Gruppe waren. Auf dem Weg dorthin erhalte ich einen Anruf von Norbert, dass sie schon vor Ort seien, aber von den Veranstaltern noch nichts zu sehen sei.

Leider kann ich ihm nicht helfen-wenig später im Ort bekomme ich eine SMS, dass die Tour ca. 2,5 Stunden dauert und danach noch der Rückweg bewältigt werden muss. Mit einer Rückkehr ist als erst am Nachmittag zu rechnen. Da es immer wieder zu regnen beginnt, esse ich bei Mäckes einen Burger und fahre mit dem Shuttle um 12.46 Uhr wieder zurück zum Campground. Von den Shoppern habe ich nichts gesehen und gehört, hoffe aber, dass auch bei ihnen alles geklappt hat.

 

Gegen 17 Uhr treffen die Banff Ausflügler wieder am Campground ein. Sie haben nicht nur die Stadt gesehen, sondern auch eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Hausberg unternommen. Von der Rafting Gruppe erhalte ich eine SMS, dass sie erst gegen 19.00 Uhr zurückkommen werden. Schließlich wird es knapp 19.45 Uhr, weil sie noch getankt haben.

Ich hatte bereits für mich und Norbert ein Abendessen zubereitet, so dass wir rasch zum Gemeinschaftsplatz gehen können. Dort brennt bereits das Lagerfeuer und wir gehen zum gemütlichen Teil über. Die Rafter erzählen von ihrem 2 stündigen Abenteuer. Alle sind begeistert, nur wird generell die lange Anfahrt von fast 2 Stunden moniert. Für den nächsten Tag wird vereinbart, dass wir zuerst den Waterfowl Campground reservieren (fcfs) und dann die Sehenswürdigkeiten rückwärts angefahren werden. Auch wollen alle den Tag allein gestalten.

Klaus meldet, dass sein Kühlschrank immer wieder ausfällt, es gelingt ihm aber immer wieder, ihn neu in Gang zu setzen,

 

Donnerstag 11. 08 2016

 

Wir verlassen den Campground um 7.30 Uhr machen wir nur 2 Fotostopps!

Einmal am Peyto Lake – völlig überfüllt

 

und einmal am Bow Lake. Das Wetter spielt mit und uns gelingen tolle Schnappschüsse.

In der Hauptsaison sind diese Ziele einfach zu stark frequentiert.

Als wir gegen 10 Uhr am Waterfowl Campground eintreffen ist gerade großer Wechsel und so können wir die ganze Gruppe gemeinsam auch in der Nähe unterbringen.

 

Jeder füllt seine Anmeldung aus und dann fahren wir zurück Richtung Lake Louise.

Norbert und ich haben eine Wanderung von der Num Ti Jah Lodge aus zu einem Wasserfall geplant, insgesamt 8 Kilometer. Mit Mühe ergattern wir einen Parkplatz und machen uns auf den Weg. Es ist eine herrliche Tour, bei der ich allerdings am Aufstieg zu den Fällen aufgebe.

 

 

Die Höhe macht mir zu schaffen, Norbert will die restliche halbe Stunde auch bewältigen und ich mache mich nach 15 Minuten Pause schon einmal auf den Rückweg.

Nach ca. 30 Minuten hat er mich schon wieder eingeholt und wir gehen gemeinsam zur Lodge zurück.

Dann geht wollen wir zum Moraine Lake, doch bereits in Lake Louise beginnt ein Stau. Wir planen um und fahren zum Parkplatz am Lake, er ist zwar noch voll,aber wir finden noch ein Plätzchen. Auch am See herrscht reger Publikumsandrang, aber um diese Zeit 17.00 Uhr ist es schon erträglich.

Gegen 19.30 Uhr treffen wir wieder am Campground ein, wo die Gruppe bereits am Lagerfeuer sitzt und uns zum Essen einlädt. Wir sind dankbar, dass wir nicht mehr kochen müssen. Nach dem Essen starten wir eine Singerunde, es macht sehr viel

Spaß, denn alle Lieder kommen gut an.

 

Als es um 22.00 Uhr zu regnen beginnt ziehen wir uns ins Womo zurück, trinken noch ein Glas Wein und schlafen sehr schnell ein.

 

Freitag, 12-08.2016

 

Wir stehen früh auf, denn wir wollen Wasser fassen und dumpen.

Leider habe ich bei der Einführung nicht genau zugehört und so schließe ich den Wasserschlauch am falschen Anschluss an und nicht der Wassertank wird gefüllt, sondern der Abwassertank durchgespült-Schmutzwasser steht im Waschbecken und in der Dusche. Wir haben Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist.

Dann geht es bei herrlichem Wetter auf den Parkway. Ein Highlight reiht sich an das nächste: Canyon Mistaya, Columbia Icefield, Sunwapta und Athabasca Falls.

 

Unterwegs sehen wir sogar einen Bären der am Straßenrand Beeren frisst. Ein Parkranger weist uns jedoch darauf hin, dass wir im Auto bleiben sollen, und er verjagt das Tier mit einem Schreckschuss.

Gegen 15.45 Uhr treffen wir auf dem Whistlers Campround in Jasper ein. Wir stehen alle nebeneinander, ohne Anschlüsse. Eine Herde Wapitis grast ganz in der Nähe und wir halten Abstand und schießen Fotos!

 

Danach ist relaxen angesagt. Heute war das Programm umfangreich genug. Leider können wir heute kein Lagerfeuer machen, was alle nach dem gestrigen Abend traurig finden!!

 

 

 

Samstag 13.08.2016

 

Heute können wir ausschlafen. Wir haben mit der Gruppe verabredet, dass wir um 9.30 Uhr zur Seilbahn auf den Whistlers Mountain fahren- es sind nur 4 km-und nach wenigen Minuten parken wir an der Station. Der Parkplatz ist um diese Zeit noch nicht voll, so dass wir alle rasch einparken können.

 

Die Tickets für 39.90 Can$ sind auch schnell gelöst und nach ca. 10 Minuten Fahrt erreichen wir die Bergstation bei herrlicher Sicht. Die Gruppe will den Weg zum Gipfel nehmen, ich setze mich wie schon vor 5 Jahren ins Cafe, das wie ein Adlerhorst am Felsen hängt!! ich komme mit zwei amischen Frauen ins Gespräch, die mit einer Gruppe auf einer Reise durch Kanada sind. Sie stammen aus der Nähe von Middlebury und zwei ihrer Söhne arbeiten bei Coachmen.

Nachdem ich eine heiße Schokolade getrunken habe, schieße ich am Berg noch einige Fotos, es gelingt mir sogar ein Murmeltier zu fotografieren.

 

Als die Gruppe von der Tour zurückkommt, fahren wir mit der Seilbahn zum Parkplatz zurück. Der nächste Halt ist der Maligne Lake. Unterwegs legen wir eine Mittagspause am Medicin Lake ein. Schnell werden Tische und Stühle aufgestellt und Anka zaubert ein Essen aus den Resten von gestern.

 

 

 

Der Parkplatz am Maligne ist noch rappelvoll und uns gelingt es nur noch am Straßenrand zu parken. Bootstouren sind alle ausgebucht und bei den Kanus gibt es Wartezeiten von einer Stunde.

Wir entschließen uns eine kleine Wanderung zu unternehmen und genießen die herrliche Stimmung am See.

 

 

Auf dem Rückweg sehen wir noch eine Bärenmutter und ihr Junges, halten noch am Maligne Canyon und fahren dann schließlich noch zum Einkauf nach Jasper.

Der Ort quillt über von Touristen. Es gelingt uns auch noch zu tanken und als wir wieder auf dem Campground stehen freuen wir uns aufs Abendessen.

Morgen steht uns ein harter Tag bevor- wir müssen rund 400 km zum Wells Gray Park zurücklegen und unterwegs noch die Blue River Safari absolvieren.

 

Sonntag 14.08.2016

 

Gegen 6.00 Uhr schicke ich per App Glückwünsche zum 70. Geburtstag von Anita nach Deutschland.

Das Frühstück fällt aus, da wir sehr knapp in der Zeit sind. Nach dem Dumpen und Wasser fassen treffen wir uns mit der Gruppe am Ausgang des Campgrounds. Dann rollen wir Richtung Kamloops. Unterwegs gelingt uns ein Schnappschuss von einem kapitalen Wapiti am Straßenrand.

 

 

Immer wieder regnet es , aber als wir die Grenze zu BC erreicht haben, ist der Himmel uns gnädig und wir können sogar ein Gruppenfoto am Eingang zum Mt. Robson Provincial Park schießen.

 

 

 

Wir haben dank der Zeitverschiebung eine Stunde gewonnen. Es gelingt mir auch mit Anita zu telefonieren, die heute ihren 70. Geburtstag feiert.

An den Rearguard Falls legen wir einen weiteren Fotostopp ein, einigen gelingt es sogar, einen der wenigen springenden Lachse zu filmen.

 

 

Um 11.30 rollen wir über die Bahnlinie auf den Platz der Blue River Safari. Um 12 Uhr ist für uns eine Fahrt zu den Bären gebucht und tatsächlich sehen wir zwei Bären, wie sie sorglos am Ufer entlang laufen und Futter suchen.

 

 

Auch das Nest eines Seeadlers mit Jungen wird auf den Chip gebannt.

Abschließend essen wir gemeinsam im Restaurant des Veranstalters.

Die Fahrt will heute kein Ende nehmen und so pausieren wir im Visitor Center von Clearwater. Hier genießen wir zum letzten Mal freies Internet, denn im Wells Gray Park sind wir von der Technik abgeschnitten.

 

 

 

Schnell passieren wir die Helmcken Falls Lodge, auf der wir 2011 und 12 gestanden haben, doch dann geht es auf einer Gravel Road weiter und die macht den Wohnmobilen und ihren Insassen schwer zu schaffen.

Gegen 17.30 Uhr treffen wir am Clearwater Campground ein und belegen unsere Plätze-leider sind wir heute ziemlich weit voneinander getrennt.

 

 

Morgen geht es zu den Rainbow Falls.

 

 

 

Montag 15. 08. 2016

 

Die Tour beginnt um 10.30 Uhr und wir treffen uns mit der Gruppe um 10.00 Uhr an der Lodge; um die Formalitäten zu erledigen. Dann geht es in zwei Gruppen zu je 6 und 12 Personen in zwei Booten und bei herrlichem Wetter auf den Clearwater Lake.

 

 

Mit Highspeed jagen die beiden Schiffe den See entlang

 

 

und immer wieder weisen uns die Bootsführer auf Wasserfälle und Tiere hin, die wir kaum gesehen hätten. Wir sehen Seeadler-Pärchen mit ihren Jungen und sogar einen Weißkopfadler.

 

Gegen Mittag erreichen wir die Rainbow Falls, die wir bei einer kleinen Wanderung erkunden. Die Bucht; in der die Boote liegen, erinnert an die Karibik, herrlicher Sandstrand und freie Sicht auf die Berge.

 

Bei unserer Rückkehr ist der Tisch gedeckt und es gibt ein Essen für die ganze Gruppe. Geboten werden Salat, geräucherter Lachs. Brötchen Hotdogs, Kaffee und Tee, sowie einen leckeren homemade Kuchen nach einem Rezept der Großmutter.

 

 

 

 

Danach stehen Kanus zur Verfügung, die meisten aber springen ins kühle Nass und genießen das Bad im See.

 

 

Um 16.00 Uhr fahren wir zurück und lassen den herrlichen Tag an Haralds Wohnmobil am Lagerfeuer mit Gesang ausklingen. Hier entwickelt sich Jakob zu einem Unterhalter, der die ganze Gruppe zum Singen und Lachen bringt.

 

 

Der Vollmond geleitet uns in der Nacht zu unserem Wohnmobil zurück, wo wir rasch einschlafen.

 

Dienstag 16. 8. 2016

 

Heute schlafen wir aus, denn es soll erst um 10.00 Uhr mit den Kanus auf den See gehen. Ich habe frei, damit ich Tagebuch schreiben kann, denn an der Lodge gibt es Wifi. Auch heute strahlt die Sonne und gegen 11.00 Uhr sind fast alle unterwegs.

Ich habe mich auf die Terrasse gesetzt und beginne zu schreiben.

 

Leider ist das Netz jedoch nicht sehr stabil und es gelingt mir nicht, Bilder hochzuladen. Gegen Mittag esse ich eine Tomatensuppe und genieße anschließend noch den herrlichen Kuchen, den wir am Tag vorher auf der Rainbowtour bekommen habe.

 

 

Am Nachmittag kehren die ersten Kanufahrer zurück und berichten von ihren Erlebnissen.

Da alle sehr müde sind gehen wir früh ins Bett, denn am nächsten Tag wird es wieder anstrengend. Norbert nutzt die Zeit und erstellt einen weiteren Teil des Films.

 

Mittwoch 17.08.2016

 

Um sechs Uhr stehen wir auf, frühstücken und machen das Wohnmobil klar. Pünktlich um 8 rollen wir auf der Gravel Road Richtung Helmcken Falls. Wir können die Fälle ohne Publikumsandrang im Morgenlicht genießen. Da es viel geregnet hat führt der Fluss sehr viel Wasser und so tost der Fluss mit einer riesigen Gischtwolke in das von ihm selbst geschaffene Becken.

 

 

Wir lenken die 7 Womos zur Shell Tankstelle in Clearwater, wo sie ihren unersättlichen Benzindurst stillen können. Dann treffen wir uns wieder am Visitorcenter wo alle wieder das stabile Internet nutzen.

 

Unser nächstes Ziel ist die Ten ee ah Lodge am Spout Lake.

Unterwegs lädt der Lac la Roches zu einem Fotostopp ein.

 

 

 

 

In Lac le Hache biegen wir von der Hauptstraße ab

 

und fahren ca. 20 km auf einer gravel road, die der anderen verblüffend ähnelt. Staub und Steine wirbeln durch die Luft und ab und zu kommt uns ein riesiger Holztruck in einem atemberaubenden Tempo entgegen.

Gegen 16. Uhr erreichen wir die Lodge und werden von Anita, der Chefin, mit einem kühlen Getränk empfangen.

 

 

 

 

 

2011 und 2012 war die Lodge ebenfalls ein Zwischenziel und fast alle sind froh, dass sie hier einmal richtig ausspannen können, denn wir haben Halbpension und Nutzung der Kanus inklusive. Viele nutzen auch schon die sauberen Duschräume und lassen das Wasser richtig auf den Körper prasseln.

Das Abendessen können wir alle auf der herrlichen Terrasse genießen.

 

Der Vollmond erscheint und es werden viele tolle Fotos geschossen.

 

Die Pferde der Lodge ziehen grasend über das Gelände.

 

Unsere Mädchen freut das besonders, denn sie wollen am

nächsten Tag einen Reitausflug unternehmen.

Harald hat ordentlich Holz gehackt

 

und so brennt am Abend wieder ein wärmendes Lagerfeuer.

 

 

Donnerstag 18.08.2016

 

Ich höre, dass Norbert gegen 6.30 Uhr sein Sportprogramm beginnt und drehe mich noch einmal um. Kurz vor 8 stehe ich unter der Dusche und sitze um 8.20 Uhr am Frühstückstisch in der Lodge. Ich genieße frischen Kaffee und Spiegeleier mit Speck.

Während die Gruppe angelt,wandert und Kanu fährt, wollen Norbert und ich waschen. Die ganze Prozedur kostet 13 Dollar.

Während ich auf die Wäsche warte, werden die neuesten Nachrichten per App navh Hause geschickt, wobei das Netz sich nur für Textnachrichten eignet.

Um 16 Uhr will eine kleine Gruppe von uns mit der Biber einen Flugausflug starten, das wollen wir natürlich nicht verpassen!!

 

 

Leider startet die Maschine so, dass wir an der Lodge nichts sehen können.

Jedoch nach ca. 1 Stunde donnert die Biber über die Lodge hinweg wackelt mit den Flügeln und wassert außer Sicht der Zuschauer.

 

 

Alle warten gespannt auf die Erzählung der Mitflieger.

Gleichzeitig mit den Fliegern kommen die Angler zurück und erzählen uns eine tolle Geschichte.

 

 

Kurz nachdem das Flugzeug gestartet war leitete der Pilot eine erneute Wasserung ein und kam auf die Angler zu. Er drückte ihnen einen großes Brett in die Hand, das er auf den Kufen des Flugzeugs vergessen hatte und startete erneut. Die Insassen der Biber dachten sich, dass er nur den Anglern imponieren wollte und genossen diese Einlage.

Nebenbei erwähnen die Angler, dass sie vier Fische gefangen hatten.

 

 

Der Abend wird auf der Terrasse mit einem leckeren drei Gänge Menü begonnen

 

und anschließend zieht die Gruppe zu Harald, an dessen Lagerfeuer wieder ein Singalong stattfindet,

 

auch Witze werden zum Besten gegeben. Schließlich sinken alle gegen 23.30 Uhr müde ins Bett.

 

Freitag 19.08.2016

 

Der Tag beginnt wieder mit einem herrlichen Frühstück, dann treffen sich die Reiter/innen am Sattelplatz

 

wo schon die Pferde warten.

 

Nach einigen Erläuterungen reitet die Gruppe (6) ins Gelände.

 

Die Angler sind wieder mit dem Motorboot unterwegs und die Kanuten legen mit ihren bunten Booten ab.

 

 

Am Abend soll es für uns einen Grillabend geben, denn am Samstag geht es weiter Richtung Horseshoe Bay. Wir werden auf dem Nairn Falls Provincial Park übernachten.

Die Reiter kehren am Mittag beeindruckt von ihrem 2 stündigen Ritt ins Gelände zurück, die Angler bleiben dieses Mal ohne Glück, kein Fisch findet sich im Eimer, dafür eine große Bräune in den Gesichtern.

Am Abend bietet die Küche noch einmal alles auf, Salate, Mais, und alle Arten von gegrilltem Fleisch.

 

 

Wir genießen noch einmal diesen Luxus, denn ab morgen müssen wir uns wieder selbst verpflegen.

Der Abend am Lagerfeuer wird heute etwas kürzer,

 

denn am Samstag wollen wir nach dem Frühstück gegen 8.30 Uhr abfahren. Eine lange Strecke liegt vor uns.

 

Samstag 20.08.2016

 

Alle sind pünktlich beim Frühstück, wir haben vorher noch gedumpt und das Wasser aufgefüllt. Da wir die Rechnungen für Getränke, Reiten etc. schon am Abend vorher bezahlt haben werden die Wohnmobile nach einem herzlichen Abschied von Anita gegen 9.00 Uhr ins Rollen gebracht. Jakob hat sogar ins Gästebuch geschrieben, wofür ich ihm außerordentlich dankbar bin, denn normalerweise bleibt diese Aufgabe an mir hängen.

 

Die Gravelroad legen wir in ca. 25 Minuten zurück und geben dann Pemberton ins Navi ein. Der Ort liegt kurz vor unserem nächsten Campground und wir wollen hier tanken und noch etwas einkaufen.

In Clinton verlassen wir die 97 und fahren auf der 99 weiter bis Pemberton nicht ohne einige Pausen einzulegen, damit nicht wie Claus es nennt „urologische“ Notfälle eintreten. Die 99 windet sich durch die Coastmountains und erinnert mich stark an die 20 im State of Washington.

 

Teilweise haben Erdrutsche die Straße beschädigt, so dass wir sehr vorsichtig fahren müssen. Steigungen und Abfahrten wechseln sich ab und wir müssen oft die Motorbremse einsetzen. Allerdings werden wir oft durch fantastische Ausblicke belohnt.

 

In Pemberton füllen alle die Tanks mit Benzin bis zum Rand und auch der örtliche Supermarkt gibt sein Bestes. Dann biegen wir gegen 17.00 Uhr in den Nairn Falls Provincial Park ein. Wie gut, dass die Plätze reserviert sind, denn alle Provincial Parks sind ausgebucht.

 

 

 

 

Die Plätze sind schnell belegt und der größte Teil der Gruppe macht sich auf einen 1,5 km langen Trail zu den Nairn Falls.

 

Wir sind beeindruckt von den rauschenden Wassermassen, die sich durch eine enge Schlucht zwängen.

 

Da es hier schon länger sehr heiß ist (bei der Ankunft 27°) gibt es ein Feuerverbot, was alle sehr traurig stimmt.

Der Abend wird entsprechend kurz gehalten, da am nächsten Morgen die Fahrt nach Horseshoe Bay zur Fähre nach Nanaimo ansteht. Wir haben für die 147 km etwa 2,5 Std. eingeplant und wollen um 7 Uhr abfahren.

 

Sonntag, 21. 08.2016

 

Um 7 Uhr rollen alle durch die Schranke, die gerade erst geöffnet wurde in Richtung Whistler. Der Ort hat sich seit der Olympiade 2010 rasant entwickelt. Vor ca. 12 Jahren war ich zuletzt hier und erkenne den Ort nicht wieder, Bautätigkeit überall.

Von Whistler geht es auf dem Sea to Sky Highway weiter nach Horseshoe Bay.

 

 

 

 

Unterwegs nehmen wir noch die Shannon Falls mit.

Wir erreichen den Fährterminal pünktlich um 9.40 Uhr und die „RV Show“ wird, da wir eine Reservierung haben zügig abgefertigt.

 

 

Wir fahren langsam als erste auf die Fähre, damit sind wir bei der Ausfahrt auch die ersten. Dann machen wir es uns auf der „Queen of Oak Bay“ einer in die Jahre gekommenen BC Ferry bequem. Es gibt sogar freies Wifi!

 

Ich genieße im Restaurant ein opulentes Frühstück mit Rührei, Speck und Bratkartoffeln, das hält für den ganzen Tag!!

Nach 90 Minuten laufen wir in Nanaimo ein und verlassen die Fähre.

 

Prompt fahren wir falsch, doch zwei Fahrzeuge aus der Gruppe lotsen uns per Funk auf die richtige Straße.

Vierspurig und mit 100 kmh brausen wir bis Campbell River einem sehr gepflegten Küstenstädtchen auf Vancouver Island. Da wir den Campground nicht im Navi finden, steuern wir das Infocenter an und werden dort umfassend beraten, so dass wir nach 10 Minuten den Elk Falls Provincial Park erreichen.

 

Hier erholen wir uns erst einmal von der langen Fahrt.

Morgen geht es zum Whale watching auf den Pazifik, wir müssen um 7.45 Uhr vor Ort sein, da heißt es wieder früh aufstehen.

 

 

Montag 22.08- 2016

 

Pünktlich rollen wir mit drei Wohnmobilen vor dem Office des Whale watching Unternehmens vor und erfahren, dass wir zunächst eine Stunde mit dem Bus fahren müssen, bevor wir das Boot besteigen können. Neben unserer Gruppe fährt nur ein junges Paar aus Calgary mit auf den Pazifik.

Gegen 9.00 Uhr treffen wir am Boot ein und werden vom jungen Kapitän und Tina einer deutschen Biologin empfangen, die aus Recklinghausen stammt und jetzt in Kanada lebt.

 

Das Boot legt ab und rasch merken wir, dass der Wellengang nicht ohne ist, denn am Tag vorher musste die Tour wegen Windstärke 7 abgesagt werden. Jetzt sind vielleicht noch 3-4 Windstärken übrig geblieben, was dem Boot aber noch ganz schön zu schaffen macht.

 

Nach etwa einer Stunde nimmt der Wellengang ab und wir sehen eine Delfinschule mit ca. 40-50 Delfinen die um das Boot herum schwimmen.

 

Später werden auch Orcas sowie ein Buckelwal gesichtet. Tina, die Biologin, erläutert anhand von Schautafeln, wie man die Orcas an ihren Schwanzflossen erkennt. Harald gelingt ein Schnappschuss von einer Flosse, die es ihm vielleicht ermöglichen wird, diesem Tier einen Namen zu geben, wenn es noch nicht registriert ist.

 

Auf dem Rückweg treffen wir erneut auf die Delfin Schule- Wir genießen den herrlichen Tag auf dem Wasser, abgerundet durch Kaffee und Tee sowie ein leckeres Sandwich.

 

 

Während der Bus uns zurückfährt wird Frank nach deutscher Zeit 50 Jahre alt, was zu einem spontanen Ständchen führt, Das ist jedoch erst der Anfang der Geburtstagsfeierlichkeiten.

Am Abend geht es auf dem Campground weiter, aber erst am nächsten Tag soll am Pazifik der Höhepunkt erreicht werden.

 

 

 

Dienstag 23.08.2016

 

Heute liegt wieder eine lange Wegstrecke vor uns. Bis zum nächsten Campground

Mussel Beach sind es 254 km die teilweise über kurvenreiche bergige Straßen führen.

Um 9. 00 Uhr nehmen Harald, Norbert und Ronni an einer Schnorcheltour teil, bei der man hunderte von Lachsen sehen kann.

Der Rest der Gruppe folgt Uwe, der zwei Sehenswürdigkeiten im Kanadaführer ausgemacht hat, die einen Besuch lohnen. Das sind einmal zwei Wasserfälle, sowie bis zu 800 Jahre alte Riesenbäume, die die Abholzung überstanden haben und heute unter Naturschutz stehen.

 

 

 

Die Abstecher lohnen sich und wir füllen unsere Benzintanks noch einmal an einer Tankstelle bevor es auf die lange Route geht.

Ich habe Jakob gebeten mit mir zu fahren, damit er am Funkgerät assistieren kann.

Gegen 15 Uhr legen wir eine Pause ein und Ortrun versorgt Jakob und mich mit Kartoffelsalat und Würstchen.

Nach langer Fahrt folgen wir schließlich dem Wegweiser zum Mussel Beach.

Für das Womo bricht eine Marterstrecke an, gegen die die bisherigen Strecken harmlos waren.

 

 

Doch nach 30 Minuten werden wir durch einen herrlichen Anblick

entschädigt-direkt am Pazifik liegt unser Campground, auf dem wir sogar wieder ein Lagerfeuer entzünden dürfen.

 

 

Die Plätze sind rasch belegt und gegen 18.30 Uhr Uhr treffen auch die Schnorchler ein.

Wir waren in der Zwischenzeit nicht untätig und haben die Geburtstagsfeier vorbereitet. Frank wurde inzwischen von der Gruppe weggelockt und so konnte die Feier um 19.30 Uhr mit einem Ständchen beginnen.

 

 

Anka hatte schon am Abend vorher mit den Essensvorbereitungen begonnen und so konnte nach den musikalischen Einlagen der Gruppe das Schlemmen beginnen.

 

 

 

 

 

 

Diesen Geburtstag am Pazifik und dem herrlichen Sternenhimmel werden alle so schnell nicht vergessen!!

 

Mittwoch 24.08.2016

 

Die Hot Springs Tour beginnt heute erst um 12.30 Uhr, so dass wir erst gegen 10.30 Uhr aufbrechen.

Wieder quält uns die Marterstrecke und wird werden tüchtig durchgeschüttelt.

Da 14 Teilnehmer dabei sind, müssen wir mit 3 Wohnmobilen fahren.

Remote Passages brings many years of experience and a responsible approach to whale watching on the west coast. We offer a half-day whale watching program that travels to Gray whale feeding areas near Tofino, and a combination package which includes the thermal pools at Hot Springs Cove.

Our excursions take you through the pristine waters of Clayoquot Sound, revealing sensational scenery, and wildlife such as Gray whales, sea lions, seals, porpoise and Killer whales. The area is also known for its variety of sea birds, including tufted puffins, and the numbers of resident bald eagles. Visit The Whale Report for recent sightings.

"Hot Springs Explorer" (6 1/2 to 7 hours)

Hot Springs Cove is a natural hot spring located in Maquinna Provincial Park in the remote north end of Clayoquot Sound. Hot Springs Cove is reached by walking a 2 kilometre-long wooden boardwalk trail from the dock. The springs are open year round and accessible by taking the Hot Springs Explorer from Tofino

Soaking in the hot springs or strolling the boardwalk

 

 

Ich werde in Tofino bleiben Tagebuch schreiben und durch den Ort bummeln.

Leider sind die Parkplätze knapp, so dass ich zweimal den Platz wechseln muss und ziemlich weit außerhalb stehe. Die Gruppe hat aber pünktlich das Schiff erreicht und kommt erst um 19.00 Uhr hoffentlich mit vielen Erlebnissen zurück.

 

 

 

Gegen 18.30 Uhr mache ich mich auf den Weg, um die Gruppe am Landungssteg abzuholen. Im Office erfahre ich, dass die Boote gegen 19.20 Uhr eintreffen werden. Ich treffe einen Vater mit zwei Jungen, die auf ihre Mutter warten und komme ins Gespräch. Er arbeitet für SAP, war aber noch nie in Deutschland. Seine Liebe gilt deutschen Autos, insbesondere Porsche.

In der Ferne tauchen die Zodiacs auf und ein Teil der Gruppe steigt in orangefarbenen Überlebensanzügen auf den Landungssteg. Sie sind von der Tour begeistert, denn sie haben Seelöwen, Adler,Schweinswale, Seeotter, Grauwale und Seehunde.

 

 

 

Auch wurde das mutmaßlich älteste Indianerdorf Nordamerikas besichtigt.

 

Danach teilt sich die Gruppe, Norbert fährt mit zwei Wohnmobilen noch zum Sonnenuntergang an den Long Beach, ich fahre mit 6 Mitgliedern der Reisegruppe direkt zum Campground zurück. Als es über die Rüttelstrecke geht bricht schon die Dämmerung herein und wir sind froh unbeschadet am Mussel Beach angekommen zu sein.

Anka hat schon wieder ein fürstliches Essen vorbereitet, Frank hat gegrillt, das Lagerfeuer brennt und die hungrigen Mäuler können sich satt essen.

 

Inzwischen sind auch die letzten beiden Wohnmobile angekommen und auch für diese Insassen ist noch genügend Essen vorhanden.

Danach lassen wir den Tag bei Wein, Bier, Rum und einem fantastischen Sternenhimmel ausklingen...

 

Donnerstag, 25.08.2016

 

Heute werden wir von den Wellen geweckt die sanft ans Ufer rollen. Gefrühstückt wird draußen mit Blick auf den Pazifik. Der Weißkopfadler flieg kreischend über uns hinweg in das Nest, die Beute in den Fängen. Ein Bär gräbt am Ufer nach Nahrung.

 

 

Nach dem Frühstück beginnen erste Aufräumaktionen im Wohnmobil. Dinge, die nicht mehr benötigt werden, verschwinden schon in den Koffern. Dabei finden sich in unserem Kofferraum noch 15 Dosen Bier, die wir der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Auch im Wohnmobil von Claus finden sich noch 12 Dosen, so ist der Abend, was die Getränke betrifft gerettet. Was das Essen betrifft, so plant Anka schon wieder eine Spezialität aus ihrer Heimat. Wir freuen uns schon darauf.

 

Wir genießen das Faulenzerleben, und erholen uns, denn morgen erwartet uns eine große Etappe nach Victoria, ca. 300km, auf einen privaten Campground „Westbay Marina“ mit Full Hook up. Hoffentlich bleibt noch ein wenig Zeit die

Hauptstadt von B.C., vor allem die Stimmung am Hafen zu genießen.

 

Sind bei herrlichem Wetter gegen 16 Uhr nach ermüdender Fahrt in Victoria auf der Westbay Marina angekommen.

Der große Teil der Gruppe ist schon mit dem Wassertaxi zum Empress Hotel gefahren.

Morgen geht es um 5 Uhr Richtung Fähre, dann zur Fraserway zur Abgabe.

 

 

Freitag, 26.08.2016

 

Damit wir nicht im Konvoi die Marterstrecke fahren müssen, haben wir uns am Visitorcenter verabredet, wo alle auch nach und nach eintreffen.

Zunächst einmal verschwinden riesige Müllsäcke vom Vorabend im Bauch des Müllcontainers, dann werden noch einmal die Toiletten aufgesucht und schließlich setzt sich die Karawane wieder in Bewegung. Wir wollen in Port Alberni eine Pause einlegen, da einige ihre Benzintanks füllen müssen. Unsere Tankfüllung reicht noch bis zur Abgabe. Obwohl wir die Strecke ja bereits in die andere Richtung gefahren sind, erscheint vieles anders. An der großen Baustelle am Kennedy Lake stehen wir etwas länger und kommen mit der Flaglerin ins Gespräch.

 

 

Die Fahrt verläuft ansonsten ohne Probleme und so erreichen wir Victoria gegen 15.30 Uhr ohne unser Navi hätten wir die Westbay Marina allerdings kaum so schnell gefunden. Im Office hatte man uns schon erwartet und so verteilt die Mitarbeiterin rasch die Stellplätze.

 

Auf diesem Campground haben wir full hook up und so genießen wir diesen Luxus für die letzte Nacht.

 

Einige haben die Abfahrtszeiten der Wassertaxis in den Inner harbour von Victoria herausgefunden und schon nach kurzer Zeit ist der größte Teil der Reisegruppe mit Norbert in die Stadt verschwunden. Einige Hartgesottene sitzen allerdings im Schatten eines Wohnmobils und leeren die Flaschen, die in Mussel Beach nicht leer geworden sind.

Ich folge der Gruppe nach ca. 1,5 Stunden und habe so bis Fishermanns Wharf das ganze Wassertaxi für mich allein.

 

 

Auf dem Weg in den Hafen, sehe ich zwei riesige Kreuzfahrtschiffe die vor Victoria geankert haben.

Die Umgebung des Empress Hotels ist mir durch viele Besuche vertraut und ich lasse den Flair des Hafens auf mich einwirken. Obwohl die Dämmerung noch nicht angebrochen ist, spielen viele Musikanten auf und die grelle Nachmittagssonne taucht das Ganze in ein unwirkliches Licht.

 

 

Ich schlendere noch die Hauptstraße hinauf und esse in einem koreanischen Imbiss einen leckeren Salat mit Hähnchenbruststreifen. Dann mache ich mich auf den Rückweg zum Hafen, denn ich will das letzte Wassertaxi um 20.15 zur Marina nicht verpassen.

Als das Taxi abgelegt hat erfahre ich jedoch zu meinem Schrecken, dass das Boot nicht mehr bis dorthin fährt, sondern mich an einer Stelle absetzen wird, von wo ich 30 Minuten zum Campground laufen muss.

Ein junger Mann, der neben mir sitzt, erklärt mir den Weg und so mache ich mich in der Abenddämmerung auf. Der Weg führt fast immer am Wasser entlang und ich kann die beleuchteten Kreuzfahrer immer sehen.

 

Nach 25 Minuten, gegen 20.45 Uhr erreiche ich unser Wohnmobil, wo Norbert seine Reisetasche schon ganz gepackt hat, auch der Rest der Gruppe hat schon fast alles in die Koffer befördert und so mache ich mich auch an diese unangenehme Tätigkeit. Nach ca. 30 Minuten ist es weitgehend geschafft und ich setze mich noch an den großen Gruppentisch um ein letztes Glas Wein zu trinken, bevor die letzte Nacht in unserem rollenden Zuhause anbricht. Morgen früh wollen wir um 3.30 Uhr aufstehen, denn wir müssen die Fähre in Swartz Bay um 7 Uhr erreichen, auf die wir gebucht sind. Um 5.00 wollen wir abfahren damit wir wie von BC Ferries vorgeschrieben, eine Stunde vorher am Terminal sind.

 

 

 

Samstag 27.08. 2016

 

Es ist noch dunkle Nacht, als wir aufstehen. Heute müssen wir, Strom und Wasserleitungen lösen und noch einmal Abwasser ablassen. Schnell trinken wir noch eine Tasse Kaffee und genau um 5.00 Uhr setzt sich unser Fahrzeug in Bewegung.

Bis alle an der Ausfahrt stehen, dauert es allerdings 10 Minuten.

Sicher vom Navi geführt rollen wir durch die dunklen Straßen der Hauptstadt von BC.

Endlich erreichen wir die Autobahn und ohne jede Verzögerung kommen wir im Fährhafen von Swartz Bay an. Die 6 Uhr Fähre liegt noch am Anleger und die Mitarbeiterin lässt die 7 Wohnmobile noch auf diese Fähre.

Kaum haben wir die Fahrzeuge Richtung Oberdeck verlassen, legt das Schiff auch schon ab.

 

 

Die meisten begeben sich ins Restaurant, wo wir, wie auf der Hinfahrt ein ordentliches Frühstück mit Eiern, Bacon, Bratkartoffeln, Toast und Kaffee zum erstaunlich günstigen Preis von 10,50 can Dollar zu uns nehmen.

 

Einige holen danach noch Schlaf nach, andere schießen tolle Fotos vom beginnenden Tag bei der Fahrt durch die Inselwelt nach Vancouver.

Nach 90minütiger Fahrt laufen wir in den Hafen von Tsawwassen ein. Nun liegen nur noch wenige Kilometer bis zum Vermieter Fraserway vor uns.

 

Ein letztes Mal füllen wir die Tanks unserer Fahrzeuge, dann werden wir von den Mitarbeitern eingewiesen.

Während wir im Office die Rückgabe erledigen haben die Leute von Fraserway den Wagen schon gereinigt, das geht schnell und sehr professionell.

 

Wir trinken noch einen Kaffee und dann werden schon die Koffer in den bereit stehenden Shuttlebus gepackt, der uns in unser Stadthotel Rosedale on Robson bringt. Hier werden wir noch 2 Nächte verbringen, bevor die Gruppe am Montag die Heimreise antreten wird.

 

Während wir durch die frühe Fähre bei Fraserway viel Zeit gewonnen haben, klappt es beim Hotel leider nicht. Nach der Ankunft erfahren wir, dass die Zimmer erst um 16 Uhr bezogen werden können.

Jedoch gibt es auch hier eine Lösung, die Koffer werden zusammengekettet draußen aufbewahrt, das Kleingepäck wird in einem Büro deponiert und so können sich alle nach relativ kurzer Zeit auf den Weg in die Stadt machen.

 

 

Ich gehe zunächst zur Yaletown Brewery, wo ich für den Sonntag 18 Plätze für das Abschiedsessen reserviere. Dann spaziere ich zum Canada Place, wo zwei große Kreuzfahrer liegen. Die Zeit vergeht rasch mit Gesprächen am Hafen, Fotografieren und dem Genießen der herrlichen Aussicht.

 

 

Gegen 15 Uhr kehre ich ins Hotel zurück und erfahre, dass einige ihre Zimmer schon beziehen konnten.

Unser Zimmer wird leider erst um 15.45 Uhr fertig ebenso das einer anderen Familie.

Norbert und ich entscheiden uns, abends in der Brewery zu testen, wie Bier und Essen schmecken.

Eine sehr gute Idee, wie sich herausstellt, denn sowohl das selbst gebraute Bier, als auch das Essen waren vorzüglich. Nach einem kurzen Spaziergang durch Yaletown gehen wir schließlich um 9.30 Uhr nach einem anstrengenden Tag aufs Zimmer.

Am Sonntag ist eine Radtour durch den Stanleypark geplant.

 

 

 

 

Sonntag 28.08.2016

 

Um 8.30 Uhr trifft sich die Gruppe beim Frühstück im 2. Stock des Hotels. Das im Voucher als De Luxe Frühstück angepriesen wurde, erweist sich als mageres Kontinentalfrühstück: Toast, Marmelade, Müsli, Yoghurt, Kaffee oder Tee.

Außerdem ist der Raum sehr klein, so dass einige im Stehen frühstücken müssen. Ich finde ein absolutes Minus für das Hotel. Dann lieber ein ordentliches Frühstück gegen Bezahlung!!!!

Um 9.30 Uhr geht die Gruppe, die mit Norbert eine Radtour unternimmt zum Fahrradverleih und startet eine ca. 25 km lange Rundtour. Der Rest gestaltet ein eigenes Programm, wozu auch ich gehöre.

Gegen 9.45 Uhr mache ich mich zu Fuß auf den Weg zum Wassertaxi nach Granville Island.

 

Der Weg führt immer am Ufer entlang und ich komme mit mehreren Leuten ins Gespräch., so kam mir die Zeit nicht lang vor Auf Granville Island genoss ich die einmalige Stimmung: Musik, Gerüche, Ausstellungen, Marktflair und die Aussicht auf die Bucht.

 

 

Gegen Mittag esse ich in einer Fischbude, die wir vor Jahren mit unseren Freunden besucht hatten und kehre um 14 Uhr wieder auf die andere Seite zurück um zum Stanley Park zu wandern. Unterwegs überkommt mich jedoch Müdigkeit und ich schlafe auf einer der vielen Bänke ein. Geweckt werde ich nach ca. einer Stunde durch Regen! Ich verwerfe meinen Plan und fahr mit einem Linienbus zurück nach Yaletown.

Dort ist auf der Straße zu unserem Hotel eine Werbeveranstaltung für Tierfutter etc. im Gang und ich schaue mich noch ein wenig um. In einem kleinen Cape trinke ich noch einen Cappuccino und gehe ins Hotel zurück.

Norbert hat auch die Radtour mit der Gruppe beendet und schließlich treffen wir uns mit der ganzen Gruppe in der Lobby und spazieren zur Yaletown Brewery, wo unser Abschiedsessen stattfinden wird.

Ein großer Tisch ist vorbereitet, leider ist es etwas laut.

 

 

Das Essen und das hier gebraute Bier finden allgemeine Zustimmung. Gegen 22 Uhr kehren wir ins Hotel zurück. Vor dem Hotel hält Claudia eine Dankesrede und überreicht jedem eine kleine Aufmerksamkeit, worüber wir uns sehr freuen.

Es war eine insgesamt interessante Reise mit vielen Highlights, guter Stimmung und perfektem Wetter.

Morgen bringen wir die Gruppe noch zum Flughafen.

 

 

Montag, 29.08.2016

 

Heute ist der Tag der Abreise. Ich treffe einen großen Teil der Gruppe beim Frühstück.

Alle stehen noch unter dem Eindruck der Reise und ich freue mich, dass es nur Lob gibt.

Norbert und ich unternehmen noch einen Spaziergang zum False Creek, weil das Wetter uns einfach vor die Tür lockt. Ich erhalte einen Blick auf die Stadt, den ich trotz einiger besuche noch nicht kannte.

Um 11.30 Uhr versammelt sich die gesamte Gruppe mit Gepäck in der Lobby. Kurz darauf treffen auch 3 PKW ein, die uns zum Flughafen fahren sollen. Wir sind erstaunt, dass zwei Stretch Limousinen und ein großer SUV vorgefahren sind.

Welch eine Überraschung, die SK gelungen ist.

Am Flughafen ist zwar der LH Schalter noch nicht geöffnet, aber alle können sich mit den Automaten die Bordkarten ausdrucken.

Das erweist sich als sehr klug, denn die Maschine der LH ist überbucht. man bietet den Gruppenmitgliedern an, gegen einen Gutschein noch eine Nacht zu bleiben und dann Business zurück zu fliegen. Alle lehnen jedoch ab, da sie als Gruppe zurückfliegen wollen.

Auch das obligatorische Abschiedsfoto kann noch geschossen werden.

Dann verabschieden wir uns von jedem, wobei das ein oder andere Tränchen im Augenwinkel zu erkennen ist.

Wir verabreden uns für das nächste Jahr zu einem Nachtreffen in Berlin.

Dann trennen sich unsere Wege, denn Norbert fliegt erst am Abend und ich bleibe noch bis zum 10. September.

 

 

 

Fazit: Die Reise war geprägt von einem außergewöhnlichen Gruppengeist. Die meisten Aktivitäten fanden gemeinsam statt. Fast jeden Abend saß man zusammen, aß, trank, erzählte und sang.

Hier muss besonders Anka als "Mutter der Kompanie" gelobt werden, die sehr oft die ganze Gruppe und auch uns bekochte und auch jeden Sonderwunsch erfüllte. Die Männer betätigten sich als Grillmeister und Hüter des Lagerfeuers.

Für uns Reisebegleiter hat das die Abwicklung der Reise sehr erleichtert. Unsere Vorschläge wurden stets umgesetzt und keiner kam zu spät.

Weiterhin war das Wetter auf unserer Seite, es gab keinerlei Planungsänderungen wegen Regens. Auch die Technik ließ uns nicht im Stich. Die Anfangsprobleme mit dem Kühlschrank von Claus erledigten sich im laufe der Tour.

Auch die Auswahl der Exkursionen fand die volle Zustimmung der Teilnehmer, wobei die Fahrt zum Rafting (200 km eine Strecke) den meisten sehr weit erschien!!

Das Fehlen einiger Voucher konnte auf dem kleinen Dienstweg (per App)  geregelt werden, so dass insgesamt die Reise auch für  uns Reisebegleiter ein voller Erfolg war!!!

 

 

Sowohl die Reisegruppe als auch Norbert sind wohlbehalten in der Heimat angekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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